In und um Herborn sind freie Wohnungen schon seit Jahren zur Mangelware geworden. Die Mietpreise steigen kontinuierlich an. Die Folge: Die Kaufkraft, basierend auf dem frei verfügbaren Einkommen, ist gesunken. Der Neubau von 1-Familien-Häusern kann nur bedingt Hilfe leisten. Für viele Herborner ist ein Neubau schlichtweg zu teuer.
- Wohnungsbau neu denken:
Tiny-Häuser für Senioren: Viele von unseren Senioren leben seit vielen Jahren in Ihren Häusern, in denen wesentlich größere Familien leben könnten. Hier wäre es sinnvoll, einen Anreiz zu schaffen, dass Senioren in kleinere Häuser umziehen, die sie noch allein unterhalten können. Das freigewordene Haus kann dann von jungen Familien genutzt werden. Durch den Bau der Tiny-Häuser wird nur wenig Bauland benötigt. Entsprechende Konzepte sind auszuarbeiten und als Projekte umzusetzen.
- Schaffung von ausreichend Wohnraum
Das kann nicht allein durch das Angebot von Bauplätzen für Einfamilienhäuser gedeckt werden. Es ist ökonomisch als auch ökologisch sinnvoller, Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen zu fördern.
- Parken und Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt:
Eine lebendige Innenstadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten kann nur dann erhalten bleiben, wenn wir PKW und ÖPNV die Chance des gleichberechtigten Miteinanders geben.
- Lebensmittelversorgung:
Vorhandene Strukturen der Lebensmittelnahversorgung in den Stadtteilen müssen aufrechterhalten und gefördert werden. Wir brauchen eine sichere Nahversorgung, die auch ohne Auto realisiert werden kann. Projekte, wie Dorfläden, sind zu fördern.